Ab 50 ist die Pensionsplanung ein "muss". Nach der ordentlichen Pensionierung beträgt heute die statistische Lebenserwartung mehr als 20 Jahre.
Dies ist eine gute Aussicht, wenn der dritte Lebensabschnitt finanziell abgesichert ist. Verschaffen Sie sich frühzeitig einen Überblick über Ihre persönliche Situation und nehmen Sie entsprechende Massnahmen an die Hand.
Die Budgetplanung zeigt die zukünftiger Einnahmen und Ausgaben und einen möglichen Handlungsbedarf auf. Die Einkommensplanung und die Vermögensplanung gehen im Detail auf Ihre persönliche Situation ein und zeigen Ihren Möglichkeiten auf.
Eine Person im Ruhestand benötigt rund 80 Prozent des bisherigen Einkommens oder auch mehr. Durch die Leistungen der AHV und der Pensionskasse werden in der Regel theoretisch rund 60 Prozent des letzten Erwerbseinkommens abgedeckt. Es entsteht eine Einkommenslücke.
Bei frühzeitiger Planung haben Sie sowohl vor als auch nach der Pensionierung Sparmöglichkeiten bei den Steuern. Als Folge einer durchdachten Planung besteht die Möglichkeit, dass die Steuerbelastung nach der Pensionierung niedriger ausfällt als während der Zeit der Erwerbstätigkeit. Beachten Sie dabei die Tatsache, dass die Vermögenssteuer im Vergleich zur Einkommenssteuer bescheidener ausfällt. Aber wie wird das Kapital am vorteilhaftesten für Sie verwaltet?
Frühpensionierung
Bei der 1. Säule führt eine Frühpensionierung, sofern die AHV bereits bezogen wird, zu einer permanenten Kürzung der AHV-Rente. Zudem müssen bis zum ordentlichen Pensionsalter AHV-Beiträge weiterbezahlt werden. Diese entsprechen in der Höhe jenen von Nichterwerbstätigen.
Auch bei der 2. Säule sind die Kürzungen bedeutend. Flexible Pensionierungsmodelle von Arbeitgebern können bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Berufsleben die Renten der 2. Säule etwas aufbessern. Normalerweise fallen diese bei einem früheren Bezug jedoch lebenslang deutlich tiefer aus. Bei einer Pensionierung fünf Jahre vor dem ordentlichen AHV-Rentenalter muss mit einer Rentenkürzung von mehr als einem Drittel gerechnet werden.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Pensionsplanung
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